Dex·Unteres Gesicht
Kinnhöhe
Community-Kanon
Looksmax-Foren bestrafen Kinne unter 20 Prozent oder über 50 Prozent des Untergesichts. Ein ausgewogenes Kinn verkürzt das Gesicht weder zur kindlichen Lesart noch streckt es zum Long-Face-Syndrom, das die Community Vertical Maxxing gone wrong nennt. Der klassische Kanon platziert das Kinn bei einem Drittel des Untergesichts.
Klinischer Kanon
Die neoklassischen Kanons teilen das Gesicht in gleiche vertikale Drittel und das untere Drittel selbst nochmals in Drittel, mit dem Kinn von Unterlippe bis Menton bei etwa 33 Prozent. Geschlechtstypische Variation ist breit: Frauen haben im Schnitt kürzere Kinne, Männer leicht längere.
- Ideal
- ~33.3% of lower face height
- Akzeptabel
- 30–50% depending on sex
Wie es gemessen wird
Frontalfoto. Vom Stomion (Lippenschluss) bis zum Menton messen, dann mit der Distanz von Subnasale zu Stomion vergleichen. Das untere Segment ist meist doppelt so lang wie das obere.
Wahrnehmungseffekt
Kurze Kinne wirken jünger und weicher. Lange Kinne maskulinisieren, riskieren aber die Pferdegesicht-Lesart. Die Kinnhöhe interagiert mit der Haaransatz-Position für die Gesamtgesichtshöhe.
Verbesserungswege
Vertikale Reduktion oder Augmentation per Genioplastik ist die einzige sinnvolle Änderung. Bartlänge und Kieferkonturen können bis zu wenige Millimeter kaschieren.
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